Gallerie

Ahorni Dorfet 2019

Nach einem "bilderbuchmässigen" Sonnenaufgang strömten nach und nach viele gut gelaunte Besucher auf's Ahorni. Die am Vortag durch fleissige Jodler und Helfer aufgestellten Bänke füllten sich nach und nach, so dass die Gastwirtschaft schon früh alle Hände voll zu tun hatte. Die witzige und dennoch tiefgründige Bergpredigt, vorgetragen durch die Wimmiser Pfarrerin Sara Müller entzückte manchen Lacher und war einer der Höhepunkte am Ahorni Dorfet. Die vielen wunderbaren Jodel und Lieder, vorgetragen durch den Jodlerklub Wimmis, begleiteten den friedlichen Anlass den ganzen Tag hindurch. Herrlich und warm war es an diesem sonnigen Sonntag. 

 Konzert & Theater 2020

«Hansjoggeli, der Erbvetter» – aufgeführt vom Jodlerklub Wimmis 

Wo genau ist der «Nidleboden»? Ganz einfach: Überall, wo man das Theaterstück von Jeremias Gotthelf aufführt. «Nidleboden» ist ein fiktiver Ort in der von Gotthelf entworfenen Theater-Welt des Emmentals um das Jahr 1845. Und Hunderte von Zuschauern, nicht nur aus Wimmis, sondern aus einem grossen Umkreis, können zur Zeit in das Geschehen um den Hof «Nidleboden» des Gross-Bauern «Vetter Kilchmeyer» eintauchen. 

Im Kern des Gotthelf-Stücks «Hansjoggeli, der Erbvetter» stehen «die Guten» Das Patenkind Bäbele (Damaris Lehnherr), der Erbvetter Hansjoggeli (Fritz Dummermuth) und das andere Patenkind Bänze (Adrian Stucki). Schliesslich der Vetter «Res» (Felix Dietrich), als beschiedener Kleinbauer.

Laut und manchmal skurril und meist «dem Trunke zungeneigt» sind die «Schrägen» (von links nach rechts): Die Base «Züse» (Silvia Dummermuth), die Base «Mäde» und ihre ungezogene Tochter «Lisebetheli» (Katrin Stucki als Mutter, Rahel von Grünigen als Tochter), der Hauptmann «Schläuer» (Ueli von Grünigen) oder der Viehändler «Haiseli» (Walter Messerli).


Für Ordnung und ein «gesundes Weltbild» sorgen die «Vernünftigen» Die Base «Annebäbi» (Margrit Lehnherr), der Gerichtssäss (Markus Buchschacher) samt seinem «namenlosen Zeugen» (Hans Stähli) und der «Doktor» (Ueli Jenni)… und der Souffleur (Daniel Gerber).


Quelle: Simmentalzeitung vom 30.01.2020